Werden Sie fit…

Für eine Kilimandscharobesteigung sollten Sie topfit sein. Daher sollten Sie frühzeit anfangen zu trainieren. Bevor Sie jedoch mit den Vorbereitungen beginnen, ist es wichtig, dem Rat eines erfahrenen Arztes zu folgen. Erzählen Sie ihm von Ihrem Vorhaben, den Kilimandscharo zu besteigen und erklären Sie ihm, was Sie tun möchten, um Ihre Fitness zu verbessern. Falls Sie „grünes Licht“ bekommen, können Sie mit dem Training starten.

Kilimandscharo fit werden

Training durch Bergsteigen

Sie wollen den Kilimandscharo besteigen, also ist die beste Vorbereitung Wandern und Bergsteigen, auch wenn es nur unter Fitnessstudiobedingungen stattfindet. Laufen ist gut für die Ausdauer, bringt Ihnen aber nicht viel, die Muskeln für eine 5-6 tägige Bergbesteigung zu stärken.

  • Gehen Sie spazieren. Am besten mit Freunden oder ihrem Bergsteiger-Team und nutzen Sie die Kameradschaft für Ihre Vorfreude und den Spaß.
  • Es empfiehlt sich, regelmäßig wandern zu gehen und dabei auch Steigungen und Gefälle auf der Strecke zu haben. Nehmen Sie einen Rucksack mit und tragen Sie darin mindestens 3 Liter Wasser oder 3kg mit sich. Dies simuliert in etwa die Konditionen, die Sie antreffen werden.

Gehen Sie ins Fitnessstudio

Bitten Sie Ihren Studio Trainer, einen Fitness Plan mit steigendem Krafttraining auszuarbeiten. Ein erfahrener Trainer kann Ihnen ein maßgeschneidertes Programm Ihrem Alter, Ihrer Ausdauer und Stärke entsprechend anfertigen. Arbeiten Sie mit einem Plan, der immer schwerere Gewichte vorschreibt, während Sie Ihre Fitness verbessern.

  • Sie sollten sich immer aufwärmen, bevor Sie mit den Übungen beginnen. D.h. dehnen Sie ihren Körper. Das Dehnen stärkt und fordert Ihre Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln. Dehnen ist wichtig und außerdem der beste Weg, sich auf einen verletzungsfreien Workout vorzubereiten.
  • Falls es das Wetter nicht zulässt, wandern zu gehen, gehen Sie im Fitnessstudio aufs Laufband. Gute Fitnessstudioausrüstung kann Anstiege und Abstiege simulieren.

Knieprobleme vermeiden

Bergsteiger haben manchmal Knieverletzungen aufgrund eines schlechten Fitnesszustandes und einer schlechten Gehtechnik. Abwärts gehen belastet die Knie stärker als aufwärts. Müdigkeit veranlasst Bergsteiger, mit durchgestreckten Beinen abwärts zu steigen, was das Kniegelenk staucht. Um die Knie zu schützen, müssen Bergsteiger besser auf Ihre Technik achten und immer versuchen, das Knie ein wenig gebeugt zu lassen. Die Muskeln und Sehnen des Oberschenkels können so den sich wiederholenden Ruck besser abdämpfen. Es ist schwierig dies länger durchzuhalten, wenn Sie nicht trainiert sind. Nordic Walking kann hierbei hilfreich sein. Machen Sie z.B. 100 Step-ups auf einen niedrigen Stuhl oder eine höhere Stufe. Dies stärkt alle wichtigen Muskelpartien im Oberschenkel.

Ruhen Sie sich vor der Bergtour aus. Beenden Sie Ihr Training mind. 4 Tage bevor die Besteigung startet, um dem Körper noch eine Auszeit zu geben.