Gesundheitliche Voraussetzungen

Bevor Sie mit den Vorbereitungen beginnen, ist es immer richtig, dem Rat eines erfahrenen Arztes zu folgen. Erzählen Sie ihm von Ihrem Vorhaben, den Kilimandscharo zu besteigen und erklären Sie ihm, was Sie tun möchten, um Ihre Fitness zu verbessern. Vielleicht sprechen Sie auch über die Folgen des Höhenunterschieds und welche Maßnahmen Sie dabei einsetzen können. Bitte informieren Sie uns vor Ihrer Buchung, falls Sie dauerhaft Medikamente einnehmen müssen.
Es gibt eine andauernde Diskussion über Medikation wie Acetazolamide (Diamox), welches bei den Höhenunterschieden helfen soll. Fragen Sie bitte Ihren Arzt nach den Vorteilen, Risiken und Nebenwirkungen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Kilimandscharo Sicherheit und Gesundheit

Sie sollten auf keinen Fall in höheren Gebirgslagen gegen den Rat Ihres Arztes wandern. Sie sollten auf keinen Fall in höheren Gebirgslagen wandern, wenn Sie an einer Erkrankung der roten Blutkörperchen (Sichelzellenanämie) oder an ständig auftretender Pneumothorax (brüchiger Lunge) leiden, wenn Sie schwanger sind (oberhalb 3.500m), noch wenn Sie Atemprobleme, eine Halsentzündung, eine Erkältung, Husten, erhöhte Temperatur oder Nasenbluten haben. Menschen, die eine Laseroperation bei Kurzsichtigkeit hatten, können Sehkraftverlust bekommen (oberhalb 4.500m).

Impfungen

Fragen Sie bitte Ihren Arzt nach den aktuellen Anforderungen. Wir empfehlen Ihnen die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Hepatitis A, Typhus und Tollwut. Eventuell ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben und muss durch ein Zertifikat bestätigt werden.

Malaria

Malaria existiert unterhalb von 1.800m und Sie sollten die empfohlene Prophylaxe nehmen. Fragen Sie hierzu bitte auch Ihren Arzt. Zur Zeit gibt es eine Menge präventive Medikamente, die sehr effektiv gegen die in Tansania vorkommenden Malaria Arten wirken. Frauen, die die Antibabypille nehmen, sollten Ihren Arzt befragen, bevor Sie die Prophylaxe einnehmen.

Höhenkrankheit

Während der Tour ist es sehr wahrscheinlich, dass alle Bergsteiger zumindest leichte Auswirkungen der Höhenkrankheit erfahren werden. Sie wird dadurch erzeugt, dass sich der Körper nicht so schnell an die weniger sauerstoffhaltige Luft in höheren Berglagen gewöhnen kann. Es gibt viele verschiedene Symptome, aber die meisten sind Kopfschmerzen, Blässe, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kribbeln in Zehen und Fingern und leicht geschwollene Knöchel und Finger. Diese milden Auswirkungen sind harmlos und verschwinden in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Fragen Sie bitte Ihren Arzt nach präventiven Methoden.