Kenia

Währung: Kenia-Schilling (KES)
Hauptstadt: Nairobi
Sprache: Swahili, Englisch
Einwohnerzahl: ca. 39 Mio
Kenia Touren

Klima

Das Klima in Kenia ist sehr unterschiedlich. An der Küste ist es das ganze Jahr sehr warm, zwischen 22 und 32 Grad, von April bis Juni gibt es die meisten Regenfälle. Im Hochland ist es ganzjährig sehr warm, die Temperaturen erreichen tagsüber 21 bis 26 Grad. Auch hier regnet es am meisten von April bis Juni, sowie von Oktober bis November.

Tierwelt

Kenia hat unheimlich viele unterschiedliche Tierarten zu bieten, z.B. Nashörner, Zebras, Elefanten, Giraffen, Leoparden, Flusspferde, Schakale, Geparden und Flamingos – um nur ein paar wenige zu nennen.

Allgemein

Kenia zählt zu den beliebtesten Ländern Afrikas und ist bekannt für die wunderschönen Naturreservate, die endlosen üppigen Ebenen und die vielen wild lebenden Tiere. Auf Höhe des Äquators befindet sich Kenia direkt unter dem Horn von Afrika, eingebettet zwischen Somalia, Äthiopien, dem Sudan, Uganda und Tansania mit einer Küste am Indischen Ozean. Für ein Land dieser Größe schafft es Kenia, seinen Einheimischen wie Touristen eine große Auwahl an Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten anzubieten.
Kenias Geographie ist genauso vielfältig wie die Herkunft seiner Bevölkerung. Es herrscht ein warmes und feuchtes Klima, welches kaum Temperaturen im einstelligen Bereich erreicht. 73% der Bevölkerung ist jünger als 30 Jahre. Die meisten sprechen entweder Englisch oder Suaheli. Kenias Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt ist Nairobi und wird auch “Grüne Stadt unter der Sonne” genannt – hier tümmeln sich gleichzeitig Menschen und Wildtiere. Nairobi wurde während der Kolonialzeit ein beliebtes Ziel und Station auf der Bahnlinie zwischen Uganda und Mombasa. Heute stellt Nairobi ein wichtiges Geschäfts und Bildungszentrum dar.
Kenias Naturreservat Masai Mara und das Volk der Masai locken jedes Jahr Tausende Touristen an, genauso wie das Mount-Kenya-Massiv, Mombasa und der Nakurusee – ein äußerst sehenswerter See, der sich über viele Kilometer erstreckt.

Nairobi

Nairobi ist die gröβte und Hauptstadt von Kenia. Der Name Nairobi kommt von dem Masai Ausdruck Enkare Nyirobi, was “Ort des kühlen Wassers“ bedeutet. Im Volksmund heiβt Nairobi die „grüne Stadt in der Sonne“ und ist von stetig wachsenden Villenvororten umgeben. Gegründet wurde die Stadt 1899 als einfaches Eisenbahndepot entlang der Eisenbahnstrecke von Mombasa nach Uganda. Nairobi entwickelte sich schnell und wurde bereits 1907 die Haupstadt von Britisch Ostafrika und später, 1963, die Haupstadt der Republik Kenia. Während der britischen Kolonialzeit in Kenia wurde Nairobi das Zentrum der Kaffee-, Tee- und Sisalindustrie. Nairobi ist die dichtest besiedelte Stadt in Ostafrika, mit einer geschätzen Einwohnerzahl von 3 Millionen und einer der finanziell und politisch bedeutendsten Städte in Afrika. Viele wichtigen Firmen und Organisationen haben sich hier niedergelassen, wie z.B. das Vereinte Nationen Umweltprogramm und die UN Niederlassung in Afrika, wodurch Nairobi zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Drehscheibe geworden ist.
Der NSE – Nairobi Stock Exchange – ist einer der gröβten Börsenmärkte in Afrika und kann bis zu 10 Millionen Geschäfte pro Tag abwickeln. Die Globalisation and World Cities Study Group (GaWC) hat Nairobi zu einer der bedeutendsten sozialen Zentren der Welt erklärt.

Naivasha See (Lake Naivasha)

Der Naivasha See ist ein Süβwassersee, der im Nord-Westen Nairobis liegt und Teil des Great Rift Valleys bildet. Der Name des Sees stammt aus der lokalen Maasai Sprache von dem Wort Nai’posha, was „wildes Wasser“ bedeutet. Das „wilde Wasser“ wird durch plötzlich aufziehende Stürme verursacht, die hier häufig vorkommen. Der NaivashaSee bedeckt eine Fläche von 139 Quadratkilometern und ist von einem Sumpf umgeben, der wiederum – je nach Niederschlag – eine Fläche von 64 Quadratkilometern umfasst. Die durchschnittliche Tiefe des Sees beträgt 6 Meter, wobei die tiefste Stelle um Crescent Island eine Tiefe von 30 Metern erreicht. Lake Naivasha ist Heimat von mehr als 400 Vogelarten und einer Vielzahl anderer Wildtiere, wobei man hier besonders viele Nilpferde findet. Zwischen 1937 und 1950 wurde der See als Landefläche für Wasserflugzeuge der Imperial Airways genutzt, die hier auf Ihrer Post- und Passagierroute von Southampton nach Südafrika zwischenlandeten. Joy Adamson, Authorin des Buches „Born Free“, lebte an den Ufern des Sees Mitte der 60er Jahre. Es besteht die Möglichkeit ihre Residenz Elsamere zum High Tea zu besuchen und das koloniale Flair des Hauses zu genieβen.

Masai Mara National Reservat

Das Masai Mara National Reservat umfasst eine Fläche von 1530 Quadratkilometern und wird im Süden durch die Serengeti begrenzt, im Westen von der Siria Gebirgskette, Hirtensiedlungen der Maasai begrenzen das Gebiet im Norden, Osten und Westen. Die Landschaft der Masai Mara wird in erster Linie durch offene Savannen geprägt, die von saisonalen kleineren Flüssen durchzogen sind. Zwischen Juli und Oktober ziehen vor allem Gnus, Zebras und Thompsons Gazellen von der Serengeti in das Mara Reservat und lassen sich hier für einige Zeit nieder, bevor Sie über den Westen zurück in Richtung Süden ziehen. Diese sogenannte jährliche groβe Migration ist eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt, wenn ca. 1.5 Millionen Gnus, 360.000 Thompson’s Gazellen und 190.000 Zebras gemeinsam durch das Gebiet ziehen. Die Migration zieht natürlich auch viele Raubtiere an, besonders Hyänen und Löwen. Auch die sogenannten Big 5 (Löwe, Büffel, Nashorn, Leopard und Elefant) sind in der Masai Mara zu finden, wobei die Population der Spitzmaulnashörner mit nur noch 37 Tieren ernsthaft bedroht ist. Desweiteren findet man hier auch Geparden, deren Bestand ebenfalls leider ernsthaft bedroht ist. Der Talek Fluss ist Heimat besonders vieler Nilpferde, und es gibt ca. 450 verschiedene Vogelarten im Masai Mara Gebiet, wie unter anderem Geier, Marabu Störche, Sekretärvögel, Hornbills, Kraniche, Adler und Strauße.

Hell’s Gate Nationalpark

Der Hell’s Gate National Park liegt im Süden des Lake Naivasha und besteht in erster Linie aus Savannenlandschaft, die eine Vielfalt an Wildtieren beheimatet. Häufig bekommt man hier unter anderem auch Löwen, Leoparden und Geparden zu sehen. Desweiteren findet man in dem Park über 100 verschiedene Vogelarten und andere Wildtiere wie Büffel, Zebras, Eland Antilopen, Gnus, Thompson’s Gazellen und Paviane.

Lake Nakuru Nationalpark

Der Lake Nakuru Nationalpark wurde 1961 eröffnet und wurde nach dem alkalischen See, der in der Mitte des Parks liegt, benannt. In der Maasai Sprache bedeutet Nakuru „trockener oder staubiger Ort“. Obwohl der Park zunächst lediglich als Vogelschutzgebiet gedacht war, findet man hier eine erstaunlich groβe Anzahl anderer Wildtiere, wie unter anderem die „Big 4“ – Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn. Leider gibt es keine Elefanten im Park. Ein besonderes Augenmerk wird hier auf den Schutz des Breit- und Spitzmaulnashorns gelegt, die stark gefährdet sind. Der Nakuru See ist besonders für seine gigantischen Flamingoschwärme bekannt, die durch die Algen an die Ufer des Sees gezogen werden.

Eldoret

Die kenianische Stadt Eldoret wurde interessanterweise 1910 von Siedlern aus Südafrika gegründet. Vor der Besiedlung der Afrikaner war die Stadt bei den Einheimischen als „64“ oder „Sisibo“ bekannt. Der ursprüngliche Name kam daher, dass die Stadt am 64sten Meilenstein auf der Wagen Route von Londiani lag. Ab 1908 wurde das Gebiet um Eldoret zunehmend von Afrikaans-Südafrikanern besiedelt. Die Afrikaner reisten (oder „trekken“, wie es in Afrikaans heiβt) per Schiff nach Mombasa und dann weiter mit der Eisenbahn nach Nakuru. Kurz nach ihrer Ankunft siedelten sich auch zunehmend Europäer und Asiaten in Eldoret an. Als der Gouverneur beschloss ein administratives Zentrum in der Stadt zu errichten, wurde die Stadt offiziell Eldoret getauft. Durch das neue administrative Zentrum erfuhr die Stadt einen enormen Wachstum des Handels, und bald darauf wurden zahlreiche Geschäfte und eine Bank eröffnet. Die Stadt florierte. Desweiteren ist Eldoret Heimat einiger legendärer kenianischen Läufer, von denen Kipchoge Keino wohl der bekannteste ist. Durch ihre Höhenlage bietet die Stadt ein ausgezeichnetes Trainingscamp für viele Mittel- und Langstreckenläufer. Die Athleten aus Eldoret haben durch ihre Siege in Rennen in aller Welt viel zum Wohlstand der Stadt beigetragen.

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