Malawi

Währung: Malawi-Kwacha (Mk)
Hauptstadt: Lilongwe
Sprache: Chichewa, Englisch
Einwohnerzahl: ca. 14 Mio
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Klima

In Malawi herrscht suptropisches Klima. Von November bis April ist es regnerisch bei Temperaturen zwischen 19 und 32 Grad, und von Mai bis Oktober wird es zwischen 14 und 24 Grad warm.

Tierwelt

Besonders am Malawisee fühlen sich viele Tiere sehr wohl. Zu entdecken gibt es u.a. Elefanten, Zebras, Flusspferde, Geparden, Giraffen, Nashörner und Krokodile.

Allgemein

Malawi, während der Kolonialzeit bekannt als Nyasaland, teilt seine Grenze mit Tansania, Sambia und Mosambik und ist mit nur 118.000 qm eines der kleinsten Länder Afrikas. Trotz seinen kleinen Größe hat Malawi eine sehr hohe Einwohnerzahl. 13.900.000 Menschen nennen dieses Land ihre Heimat. Malawi ist ein längliches Land, das in 3 Regionen unterteilt werden kann – die nördliche, die zentrale und die südliche Region. Das Schöne am Reisen durch Malawi ist, dass man von Allem, was das Land zu bieten hat, etwas sehen kann. Egal in welcher Region – Sie haben überall die Möglichkeit, an den Malawisee zu gelangen. Sie können jederorts spannende Geschichten über die Einheimischen und ihre Gebräuche erfahren und außerdem die wunderschönen Ebenen und Berglandschaften bestaunen. Natürlich bekommen Sie auch die Wildtiere Sambias zu Gesicht.

Lilongwe ist Malawis Haupstadt. Die größte Stadt ist allerdings Blantyre. Beide Städte haben für den Tourismus einiges zu bieten. Entdecken Sie die heimische Küche und lernen Sie den Lifestyle der Einheimischen kennen. Man darf trotz allem nicht vergessen, dass Malawi eines der unterentwickelsten Länder der Welt ist, in dem die meisten Menschen auf dem Land als Farmer versuchen, ihr Leben zu bestreiten.

Die Attraktivität des Landes mit seiner malerischen Landschaft und dem hohen Aufkommen an Wildtieren lockt jedes Jahr Tausende Touristen an, wodurch der Wirtschaft des Landes geholfen wird. Malawi ist auch bekannt als das Herz Afrikas, nicht nur aufgrund seiner eigenen Schönheit und des eigenen Lebensstils, sondern auch, weil es so viele andere afrikanische Nationen mit ihren politischen und wirtschaftlichen Strukturen repräsentiert.

Malawisee

Der Malawisee – oder Lake Malawi – ist der drittgröβte See Afrikas, der achtgröβte See der Welt und grenzt an Malawi, Mosambik und Tansania. In den tropischen Gewässern des Malawisees leben mehr Fischarten als in irgendeinem anderen See in der Welt und ist einer der besten Plätze zum schnorcheln und tauchen. Die lokale Bevölkerung, die gröβtenteils von der Fischerei lebt, ist stark vom See und seinen Fischbeständen abhängig. Mit traditionellen Holzkanus fahren die Fischer täglich auf den See hinaus und werfen ihre langen Netze aus.

Um den See herum leben viele verschiedene ethnische Gruppen, wodurch eine Vielzahl an Dialekten in diesem Gebiet gesprochen wird. Viele Einwohner sind Christen, was das Ergebnis der zahlreichen Missionare ist, die durch diese Gegend zogen. Trotzdem sind die traditionellen Glaubensrichtungen noch sehr stark in den Menschen verwurzelt. 1859 kam Dr David Livingstone erstmals an den Malawisee, wo er dem Sklavenhandel ein Ende setzen wollte. Als er 1861 hierher zurückkehrte, brachte er sieben weitere Missionare mit sich. Sie eröffneten im Süden des Sees eine Mission, litten aber schwer unter Malaria und anderen Krankheiten, sowie unter den Konflikten mit den Sklavenhändlern. 1864 zogen sich die überlebenden Missionare nach Sansibar zurück. Auf der Suche nach der Quelle des Nils kehrte Livingstone dann 1866 nochmals in die Gegend zurück. 1869 zog er dann weiter gen Norden und blieb für zwei Jahre ohne jeglichen Kontakt, bis ihn 1871 der Journalist Henry Stanley dann an den Ufern des Lake Tanganjika fand und die berühmten Worte „Dr Livingstone, I presume“ äußerte. Livingstone verfolgte weithin seine Mission und starb letztendlich 1873 in Chitombo in Sambia. Nach seinem Tode zog es eine Schar Missionare zum Malawisee, um seinen Traum fortzusetzen. Nachdem diverse Versuche, Missionen in schweren Malariagebieten zu errichten, scheiterten, gelang es endlich eine Mission namens Livingstonia im Hochland, im Osten des Sees, zu errichten (wo es kaum Malaria gibt). Die Mission ist heute noch aktiv und Besucher können zur Mission wandern. Die Wanderung ist allerdings sehr anstrengend, besonders bei hohen Temperaturen und man sollte 6 – 8 Stunden für den Hin- und Rückweg einplanen.

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