Südafrika

Währung: Rand
Hauptstadt: Pretoria
Sprache: Afrikaans, Englisch uva.
Einwohnerzahl: ca. 50 Mio
Südafrika Touren

Klima

Das Klima ist regional sehr unterschiedlich, was an den unterschiedlichen Meeresströmungen und Höhenlagen und an den Wüstengebieten liegt. An der Südküste herrscht ein gemäßigstes Klima vor, im Winter (Juni bis August) kann es in der Region um Kapstadt recht kühl und regnerisch werden mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12-14 Grad. Im Sommer ist es dort warm und trocken. Während es in den Drakensbergen im Winter schneien kann, ist es in der Karoo-Halbwüste und in dem Namaqualand durchgehend sehr heiß.

Tierwelt

Südafrika beheimatet eine große Anzahl an Tierarten. In verschiedenen Nationalparks – z.B. dem Kruger-Nationalpark – können unter anderem die „Big five“, also Löwe, Elefant, Leopard, Nashorn und Büffel beobachtet werden. Außerdem gibt es unterschiedliche Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Wasserbock zu sehen. Giraffen, Zebras, Nilpferde, Wildhunde, Strauße, Krokodile und viele andere Tiere leben in Südafrika – die Liste ist zu lang, um alle aufzuzählen! Sogar Brillenpinguine sind an den Küsten und auf den Inseln zu entdecken.

Allgemein

Südafrika ist eines der beliebtesten Länder für Touristen in Afrika, da es fantastische Landschaften und unzählige Aktivitäten zu bieten hat. Dieses Land im südlichen Afrika ist reich an Traditionen und Kultur. Jeder Einwohner kann von einer einzigartigen Herkunft, Kultur und Geschichte erzählen. Besucher treffen auf eine unglaubliche Ausstrahlung und Freiheitsgefühl bei jedem Einwohner. Die Kombination aus der Schönheit der Landschaft und der freundlichen Art der Menschen macht Südafrika zu einem äußerst inspirierenden und aufregenden Land.

Seit dem 17. Jahrhundert und der Ankunft der ersten Siedler gilt Südafrika als eines der schönsten Ziele der Welt. Es herrscht nicht nur ein mildes und warmes ganzjähriges Klima – Einheimische und Touristen genießen unendlich viele schöne und unterschiedliche Landschaften. Kein Zweifel – Südafrikas Hauptattraktion sind die wunderschönen Berge und Küsten, obwohl auch die Städte mehr als genug Touristen anziehen.

2010 war Südafrika Austräger der FIFA Weltmeisterschaft und lieferte eine unglaubliche Show um seine Weltoffenheit und Gastfreundlichkeit unter Beweis zu stellen. Gäste wurden herzlichst willkommen geheißen und in die Feierlichkeiten vor Ort eingebunden – was sicherlich hauptsächlich der Mutter-Stadt Südafrikas Kapstadt zu verdanken war. Kapstadt wurde von TripAdvisor zum beliebtesten Touristenziel weltweit gewählt!

Weitere Top Ziele in Südafrika sind Johannesburg (Die Goldstadt), Durban (Surfer’s Paradise), Port Elizabeth (die freundliche Stadt), die Garden Route und der Kruger Nationalpark. Eine Reise durch dieses atemberaubende Land zeigt Ihnen, wie weit es seit den Zeiten der Apartheid gekommen ist und zeigt eine Vielfalt, Ausstrahlung und Freiheit, was Südafrika heutzutage sehr attraktiv für Urlaubsreisen macht.

Cederberg Bergkette

Die Cederberg Bergkette (Zederberge) ist in Nord- Süd Richtung 50km und in Ost- West Richtung 20km lang. Dieses gigantische Massiv aus Sandstein ist von Eisenoxiden eingefärbt und zu eigenartigen Formen erodiert. Das Gebiet beheimatet viele Pflanzenarten inklusive einiger Seltenheiten wie die sogenannte „Snow protea“ (die einzige Pflanze, die oberhalb der Schneefallgrenze wächst). Diese Pflanze findet man nur im Cedergebirge. Die einheimischen Zederbäume gehören zur Art der “Widdringtonia cederbergensis”. Sie wachsen auf einer Höhe von 1000m bis 1500m. Man nimmt an, dass es Arten gibt, die bis zu 1000 Jahre alt werden können. Der höchste Punkt des Gebirges ist der “Sneeuberg” (2028m). Im Jahr 1660 kamen die ersten europäischen Siedler in diese Gegend, angeführt von Jan Danckert. Ihm begegnete eine ganze Elefantenherde, daher entstand der Name “Olifants River valley”. Der Ursprung des Olifants Flusses liegt in der Nähe von Ceres. Oberhalb von Clanwilliam wird der Olifants Fluss von einem Staudamm gespeist, welcher 1935 erbaut und 1968 erweitert wurde. Dieser wird für die Bewässerung von 12140 Hektar Ackerland benötigt.

Der Gariep (Orange) Fluss

Der Fluss wurde ursprünglich von dem hier ansässigen Nama Volk Nu Gariep („Groβer Fluss“) genannt. Der Name Orange River wurde von Colonel Robert Gorden, Kommandeur der Niederländischen Ost Indien Kompany, eingeführt zu Ehren der niederländischen königlichen Familie (Oranje). Im Volksmund heißt es jedoch, dass der Fluss seinen Namen seiner Farbe zu verdanken hat. Heutzutage wird er wieder Gariep Fluss genannt und ist mit 1800 km Länge der längste Fluss Südafrikas. Die Quelle des Gariep liegt in den Drakensbergen in Lesotho, wo er Senqu genannt wird, und fließt in westlicher Richtung durch Südafrika bei Alexander Bay in den Atlantischen Ozean. Auf seiner langen Reise flieβt der Gariep durch die verschiedensten Landschaften – in manchen Gegenden wird er von rauen Bergketten gesäumt, in anderen von endlosen Sanddünen. Der Gariep bildet die Grenze zwischen Südafrika und Namibia und Südafrika und Lesotho, sowie zwischen verschiedenen Provinzen in Südafrika. Obwohl er durch keine gröβere Stadt flieβt, spielt der Gariep eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung der südafrikanischen Industrie. Der Gariep ist auch für die Diamantenablagerungen entlang der namibischen Küste verantwortlich. Über Jahr Millionen transportiert der Gariep Diamanten, die aus der vulkanischen Gegend um Kimberly kommen, in den Atlantik. Die Strömung transportiert die Diamanten dann in Richtung Norden und spült sie hier in die Dünenlandschaft Namibias.

Krüger Nationalpark

Gegründet im Jahre 1898 zum Schutz der Wildtiere des südafrikanischen Lowveld ist dieser Nationalpark mit fast 2 Millionen Hektar in der Vielfalt seiner Wildtiere einzigartig und weltweit führend in fortgeschrittenen Umweltmanagementtechniken und -grundsätzen. Etwa 145 Säugetierarten, über 500 Vogelarten, von denen einige nirgendwo sonst in Südafrika gefunden werden können, sowie 336 Baumarten haben hier ihre Heimat. Als das erste Touristenauto im Jahr 1927 den Park besuchte, stellten diese Touristen ihre eigenen Camps in den Dornenbusch Freigehegen auf und mussten auch für ihre Sicherheit Waffen bei sich tragen, um sich gegen die Raubtiere verteidigen zu können. Während des zweiten Weltkrieges war der Park geschlossen und wurde 1946 unter neuer Leitung wieder geöffnet. Heute ist der Park einer der bekanntesten Safariziele der Welt, mit allen Anlagen und Ausstattungen, die man von einem weltklasse Urlaubsziel erwarten kann. Trotzdem wurde die wilde und unangetastete Umwelt bewahrt, wo man Afrika erleben kann, wie man es sich vorstellt.

Moholoholo Wildlife Rehabilitation Centre

Moholoholo liegt in dem traumhaften Gebiet an der Drakensberg Klippe, im sogenannten Lowveld Gebiet in der Limpopo Provinz Südafrikas. Moholoholo ist zum Paradies für Rehabilitation und Betreuung von verlassenen, verletzten und vergifteten Wildtieren geworden. Die Wildtiere, die das Wildlifecenter betreut, stammen aus allen Teilen Südafrikas. Nachdem sie wieder genesen sind, werden sie in ihre natürliche Umgebung zurückgebracht und freigelassen. Tiere, die aufgrund ihrer Verletzung nicht zurück in die Wildnis gebracht werden können, werden im Zentrum behalten und weiter gepflegt. Sie dienen auch als „Aufklärungsmaterial“ für die vielen Besucher, die aus allen Teilen Süadafrikas und dem Ausland kommen. Moholoholo hat außerdem ein erfolgreiches Aufzucht- und Wiedereingliederungsprojekt ins Leben gerufen, was bereits sehr erfolgreich mit einigen Tieren wie dem Zaunadler, der Buschkatze und anderen Tieren geglückt ist. Das Zentrum ist eine gemeinnützige Gesellschaft und ist komplett auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen.

Panorama Route

Die Panorama Route in Mpumalanga verläuft entlang der Kante des Blyde River Canyons, und man hat atemberaubende Aussichten auf die Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes und Pinnacle. Der Blyde River Canyon ist der drittgrößte Canyon der Welt und bekam seinen Namen 1840 (blyde bedeutet „freudig“) von den Voortrekkern, welche auf ihrem Weg nach Lorenzo Marques (heute Mosambik) hier vorbei kamen. Es ist einer der spektakulärsten Canyons in Afrika dessen Felsen sich 600m-800m über das Flussbett erheben. Den wahrscheinlich besten Blick auf den gesamten Blyde River Canyon hat man von den Three Rondavels – drei großen Felsformationen, welche aus der Canyonwand herauswachsen. Deren Spitzen gleichen dem runden Dach der traditionellen afrikanischen Rundhütten. Sie wurden nach den Ehefrauen des Swazi Anführer Maripi benannt – vom niedrigsten zum höchsten heiβen sie Magabolle, Mogoladikwe und Maserote. An dem Punkt, an dem sich Blyde River und Treur River treffen, hat das Wasser über Jahrhunderte Löcher in die Felsen gefressen, die wie Schlaglöcher aussehen und daher auch als „Bourkes Luck Potholes“ bekannt sind. Der Straße folgend und am Treur Fluss südlich gelegen finden sich noch mehr Aussichtspunkte; Wonder View, God’s Window und ‚Pinnacle’.

Johannesburg

Johannesburg ist die gröβte und bevölkerungsreichste Stadt in Südafrika und nach Kairo die zweitgröβte Stadt in Afrika. Zum ersten Mal wurde im Jahre 1886 Gold von dem australischen Goldsucher George Harrison am mineralreichen Witwatersrand entdeckt. Diese Entdeckung löste einen groβen Goldrausch aus, welcher weltweit Goldsucher anlockte. Eine groβe Arbeiterschaft kam in diese Region, um in den Minen zu arbeiten, und so entwickelte sich Johannesburg innerhalb von drei Jahren zur gröβten Siedlung in Südafrika. Heute ist Johannesburg das ökonomische und finanzielle Zentrum des Landes, und auch wenn der Bergbau innerhalb der Stadtgrenzen nicht mehr existiert, sind doch die Hauptniederlassungen der meisten Bergbaufirmen in der Stadt. Johannesburg ist auch bekannt für den weltweit gröβten durch Menschen angelegten Wald mit über 10 Millionen Bäumen, die im Stadtgebiet gepflanzt wurden.

Greater St Lucia Wetland Park

Dieses subtropische Paradies – kürzlich umbenannt in iSimangaliso Wetland Park – besteht aus einer Fläche von 240.000 Hektar und ist das größte Flussmündungssystem in Afrika. Der Park umfasst die südlichsten Ausläufer von Korallenriffen des afrikanischen Kontinents und erstreckt sich über 220 km entlang der Ostküste von St. Lucia bis zur Grenze nach Mosambik.

iSimangaliso umfasst eine große Vielfalt von Biotopen, Dünen, Moor- und Küstenwäldern bis hin zu Felsenküsten und Stränden, Korallenriffen und Unterwasser-Canyons, Mangroven, Savannen, Gras- und Buschland und Wäldern. Es handelt sich hier um das größte geschützte Feuchtgebiet im südlichen Afrika mit einer großen Anzahl an brütenden Schildkröten am Strand sowie einer groβen Anzahl an Walen, Delfinen und Walhaien in Küstennähe. Desweiteren findet man hier eine große Population an Wasservögeln, darunter zahlreiche Reiherarten, Kingfischer und Eisvögel, Ibisse, Löffler, Sattelstörche, Turakos, Pelikane und Flamingos bis zu Fischadlern und Kronenadlern. Das besondere Klima des Parks und seine Lage begründet die außergewöhnliche Artenvielfalt mit rund 521 Vogelarten. Der Park ist zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Mehr Informationen findet man unter http://whc.unesco.org/en/list/914.

Hluhluwe – Imfolozi Game Reserve

Das Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve wurde im Jahre 1895 gegründet und ist Afrikas ältester Wildpark. Der Park hat eine Fläche von rund 96 000 Hektar und bietet eine riesige Vielfalt an Wildtieren und Pflanzen. Der Park ist hauptsächlich für den Schutz des Breit- und Spitzmaulnashorns bekannt. Hier gibt es Hunderte der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner, sowie die weltweit gröβte Population an Breitmaulnashörnern. Auch der Rest der Big 5 kann hier bestaunt werden: Büffel, Elefant, Löwe und Leopard, sowie auch viele andere Arten inklusive Gnus, Zebras, Giraffen, Wasserböcke, Antilopen, Kudus, Buschböcke, Warzenschweine, Geparden, Hyänen und Schakale – und tausende Impalas. Mehr als 300 Vogelarten wurden hier registriert, was diese Gegend zu einem der besten Vogelbeobachtungsgebiete in Südafrika macht.

Durban

Das Stadtgebiet Durbans umfasst Durban, Pinetown, Inanda und Umlazi – mit einer Bevölkerung von beinahe 2 Millionen Einwohnern. Die ersten europäischen Siedler waren in erster Linie Schiffbrüchige. Rodrigo Tristaa war der erste Siedler hier. Er überlebte 1552 ein Schiffsunglück der portugiesischen Galeere Saint John und lieβ sich letztendlich hier nieder. Vasco da Gama gab der Gegend den Namen „Natal“, da er diesen Küstenstreifen das erste Mal am Weihnachtstag 1497 sah. Die Bucht wurde dementsprechend als “Rio de Natal”. Durch die Gründung der Zulu Nation wurde der Handelsmarkt der Gegend noch gestärkt. Die Händler errichteten einen Handelshafen, der die Basis für den Handel mit den Zulus bildete. Durban wurde mit einer Bevölkerung von 26 Händlern und Elfenbein-Jägern gegründet. Am 23 Juni 1835 wurde Durban nach dem damaligen britischen Gouverneur am Kap, Sir Benjamin d’Urban, benannt.

Royal Natal (Ukhahlamba) National Park

Im Royal Natal (oder auch Ukhahlamba, was „Barriere aus Speeren“ bedeutet) Nationalpark findet man einige der atemberaubendsten Berglandschaften in Afrika. Die Hauptattraktion ist das weltberühmte Amphitheater, eine Felswand die ca. 5 km lang und 500 m hoch ist. Über dem Amphitheater befindet sich der Mont-aux-Sources Gipfel. Der Orange River hat hier seinen Ursprung und beginnt seine lange Reise zum Atlantischen Ozean. Der Thukela Fluss, der ebenfalls aus dem Amphitheater entspringt, bildet einen der höchsten Wasserfälle der Welt und fließt letztendlich in den Indischen Ozean.

Die beliebteste Aktivität in Royal Natal ist ohne Frage das Wandern. Ein ausführlicher Reiseführer mit Wanderkarte kann an der Rezeption des Thendele Camps und am Haupteingang gekauft werden. Der Reiseführer beinhaltet eine Karte vom Park und den umliegenden Wanderwegen – von der leichten Wanderung nach Fairy Glen bis zu der eher anspruchsvollen Wanderung zum Crack, die über eine Schlammrutsche wieder hinunter führt.

Diese spektakuläre Region bietet eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren, Höhlen und Felskanten, sowie die größte Anzahl an Felsmalereien Afrikas südlich der Sahara, welche vor über 4000 Jahren vom Stamm der San gefertigt wurden. Diese Felsmalereien zeugen vom spirituellen Leben der San, von denen man glaubt, dass sie hier bis 1878 überlebt haben. Es gibt einige geführte Wanderungen zu den Felsmalereien. Die Gegend hatte anfangs eine Ausdehnung von 3330 Hektar, aber im Laufe der Zeit vergrößerte sich das Gebiet auf die heutige Fläche von 8094 Hektar.

Addo Elephant Nationalpark

1919 wurde der professionelle Jäger, Major Jan Pretorius, von der Regierung der Kapprovinz angestellt, um die Elefantenherde in dieser Gegend zu vernichten, die sich zu dieser Zeit hier ansässig gemacht hatte. Es dauerte ungefähr ein Jahr um 120 Tiere zu töten, bis dies von einem öffentlichen Aufruf gestoppt wurde. Nur 16 Addo Elefanten überlebten. Sie waren mit Gewehrgeschossen und Stricken konfrontiert worden und deshalb voller Rache und Geschick. Sie eröffneten den Kampf gegen den Menschen. Als dieses Gebiet 1931 zum Nationalpark deklariert wurde, gab es nur noch 11 Elefanten. Die Elefanten waren jedoch weiterhin auf Kriegsfuβ und vernichteten Anbauflächen und attackierten jeden, der ihnen zu nahe kam. Letztlich, im Jahre 1952, empfahl einer der von den Elefanten belagerten Farmer, Zäune um den Park zu errichten. Dies diente zum Schutz der Elefanten und hielt sie aus den Farmbereichen fern. Das Spitzmaulnashorn wurde 1961 wieder eingeführt – das erste im Kap in hundert Jahren. Heute beheimatet der Park die Big 7 (Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel, Leopard, Glattwal und den weißen Hai) und ist Schutzgebiet für mehr als 450 Elefanten, Büffel, eine Vielfalt von Antilopen sowie des flugunfähigen Mistkäfers, welcher nur hier gefunden wird. Addo Elefanten sind einzigartig, auch wenn sie zur Familie des afrikanischen Elefanten gehören: sie sind kleiner, haben rundere Ohren und die Weibchen haben in der Regel keine Stoßzähne.

Tsitsikamma

Der Tsitsikamma Nationalpark erstreckt sich entlang der Garden Route zwischen dem Meer und den Tsitsikamma Bergen – einer der schönsten Küstenstreifen der Welt. Der Park umfasst einen 80km langen Küstenstreifen zwischen Natures Valley und Storms River Mouth und beinhaltet einige verschiedene Ökosysteme – Urwälder, Fynbos und Küstenlandschaften, die wunderschöne Wanderungen ermöglichen. Der Nationalpark umfasst nicht nur den Landteil, sondern ist auch ein Meeresschutzgebiet. Das Küstengewässer ist eines der größten “No Take” (inklusive der Fischerei) Wasserschutzgebiete der Welt und stellt 11% der felsigen Südküste Südafrikas unter Schutz. Tsitsikamma ist der dritt meist besuchte Park von insgesamt 20 Nationalparks in Südafrika. Der Tsitsikamma Urwald ist Heimat von 30 einheimischen Baumarten, wobei einige der Bäume gigantische Ausmaβe annehmen – der höchste Baum ist 36m hoch und einige Bäume sind mehr als 1000 Jahre alt.

Knysna

Obwohl wir in Plettenberg Bay übernachten, wird der heutige Höhepunkt des Tages die Knysna Lagune sein. Ein exzellenter Ort für verschiedenste Aktivitäten, oder um einfach nur zu entspannen und die Schönheit der sogenannten Knysna Heads zu genieβen. Die Lagune wird von zwei steinigen Steilhängen, bekannt als “The Heads” umrahmt. Besonders von der östlichen Seite der Heads hat man eine fantastische Aussicht.

Die Knysna Lagune verfügt über eine Austernzucht, einer der wenigen weltweit. Außer für seine Austern ist die Stadt auβerdem für ihr Bier bekannt, welches in der Mitchell’s Brauerei hergestellt wird. Die Museen der Stadt sind ebenfalls einen Besuch wert, das Milwood House Museum und das Angling Museum im Old Gaol Komplex. Weitere Attraktionen sind der dichte Regenwald, die nahegelegene Buffalo Valley Game Farm, das Naturreservat Featherbed sowie der Noetzie Beach bishin zu den zahlreichen Restaurants und einheimischen Kunstmärkten. Der Knysna Wald ist eines der gröβten Urwaldgebiete in Südafrika und ist so dicht bewachsen, dass es in einigen Teilen unzugänglich ist. Die Stadt Knysna wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert von George Rex als Hafenstadt für den Holzhandel gegründet. Der Wald wurde durch die Abholzung sehr stark reduziert, konnte aber aufgrund von Schutzvorschriften in den 1980er Jahren gerettet werden. Die Waldelefanten hatten nicht so ein Glück, sie sind alle ausgerottet worden. Es heißt, dass nur ein einsames Weibchen zurückgeblieben sei. Der wunderschöne aber seltene Knysna Loerie kann in dieser Gegend immer noch gefunden werden, neben einer groβen Anzahl anderer Vogelarten sowie verschiedener Antilopenarten.

Oudtshoorn

Oudtshoorn ist als die Straußen-Metropole Südafrikas bekannt. Die Stadt hat ihren Namen dem Baronen Pieter von Rheede von Oudtshoorn zu verdanken, der im Jahre 1773 auf dem Weg zum Kap, um Governeur zu werden, gestorben war. Die Stadt wurde 1847 gegründet und liegt 300m über dem Meeresspiegel, im Norden durch die Swartberg Gebirgskette und im Süden durch die Outeniqua Berge begrenzt. Arbeidsgenot, die Heimat von Cornelius Jacob Langenhoven wurde hier gebaut. Langenhoven war Autor der alten afrikanischen Hymne “Die Stem”, welche auch heute noch einen kleinen Teil der neuen Nationalhymne einnimmt.

Straußenfedern waren vor dem ersten Weltkrieg ein unabdingbares Mode-Muss. Der Boom um die Federn begann um 1870. Zu seinem Höhepunkt wurden ca. 750.000 Strauße und ungefähr 450.000 kg Federn im Jahr exportiert. Dann kam der erste Weltkrieg und viele Farmer gingen bankrott. Jahre später bekam die Industrie noch einmal einen Aufschwung, und die Nachfrage nach Federn, Biltong, Eiern und Leder stieg noch einmal an. Heute gibt es ca. 90.000 Strauße in Little Karoo.

Cango Caves

Der gemeine Volksglaube besagt, dass ein ansässiger Farmer namens Jacobus van Zyl- nach dem die erste Kammer van Zyl’s Hall benannt wurde – die Cango Caves als erster entdeckte. Allerdings können bis heute keine Aufzeichnungen darüber gefunden werden, dass jemand mit diesem Namen in den 1770ern in dieser Gegend lebte. Erwiesen ist jedoch, dass die Höhlen bereits in der Steinzeit vom Volk der San genutzt wurden. Im 19. Jahrhundert kostete der Eintritt in die Höhlen 5 Rix Dollar – umgerechnet ZAR 500 – was jedoch einige Touristen immer noch nicht davon abhielt, Teile der Stalagtiten und Stalagmiten abzubrechen und mit nach Hause zu nehmen, oder ihren Namen in die Wände zu ritzen. Als Reaktion auf die Zerstörung der Höhlen erlieβ der Gouverneur der Kapkolonie, Lord Charles Somerset, 1820 die ersten Gesetze für die Höhlen. Es waren die ersten Gesetze zum Schutz der natürlichen Ressourcen in Südafrika und verbot das Sammeln von Souvenirs und setzte Straf- sowie Eintrittsgebühren fest. Die Eintrittsgebühr musste an den District Officer gezahlt werden, der für die Einhaltung der Gesetze zuständig war.

Einige der signifikantesten Entdeckungen wurden von dem ersten offiziellen Höhlenführer gemacht, Johnnie van Wassenaar, der 43 Jahre lang von 1891 bis zu seiner Pensionierung 1934 hier arbeitete. Er öffnete viele der Seitenkammern und führte tausende Besucher in Cango 1, welche bis heute die einzige Kammer ist, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Erst zwischen 1972 und 1975 wurden die Höhlen Cango 2, 3, 4 und 5 entdeckt und erforscht, wobei diese heute aus Schutzgründen geschlossen sind.

Stellenbosch

Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste europäische Kolonie im Western Cape. Die Stadt wurde 1679 von dem Gouverneur der Cape Kolonie, Simon van der Stel, gegründet. Er benannte die Stadt nach sich selbst – Stellenbosch bedeutet “(van der) Stels Wald”. Die ersten Siedler wurden dazu angehalten Eichenbäume zu pflanzen, daher wurde die Stadt auch als „Eichenstadt“ (in Afrikaans „Eikestad“) bekannt. Stellenbosch liegt am Ufer des Eerste Rivier Flusses. Der Fluss wurde „Eerste“ genannt, da es der erste Fluss war, den Simon van der Stel fand. Er fließt von Kapstadt aus durch die Cape Flats bishin zur Region, die heute die Stellenboschregion bildet. Die Niederländer waren begabte Hydraulik Ingenieure und bauten Wassergräben vom Eerste Rivier durch die Stadt bis zur Mill Street, wo eine Mühle errichtet wurde.

Unter den ersten Siedlern befanden sich unter anderem französische Hugenotten, die den Weinanbau in diese fruchtbare Gegend brachten, woraufhin Stellenbosch schon bald das Zentrum der südafrikanischen Weinindustrie wurde.
Eine der ersten Schulen wurde bereits 1683 eröffnet, und 1866 gründete die Niederländische Reformierte Kirche das erste Gymnasium, das als Stellenbosch Gymnasium bekannt wurde. Das Gymnasium, das 1881 in Stellenbosch College umbenannt wurde, erreichte 1918 Universitätsstatus und wurde in Stellenbosch University umbenannt. Heute sind mehr als 26.000 Studenten an der Stellenbosch Universität eingeschrieben.

Kapstadt

Kapstadt (Afrikaans: Kaapstad; Xhosa: iKapa) ist die zweitgröβte Stadt in Südafrika mit einem bunten Mix aus asiatischer, europäischer und afrikanischer Kultur. Kapstadt liegt an der Küste der Tafelbucht und war ursprünglich eine Versorgungsstation der Niederländischen Ostindien-Kompanie für niederländische Schiffe, die nach Ostafrika, Indien und den fernen Osten segelten. Jan van Riebeecks Ankunft am 6. April 1652 bildete den offiziellen Beginn der ersten dauerhaften Siedler in Südafrika. Kapstadt wuchs sehr schnell und der ursprüngliche Vorposten Castle of Good Hope’ wurde zum ökonomischen und kulturellen Mittelpunkt der Kap-Kolonie. Bis zum Witwatersrand Gold Rausch und der Entwicklung von Johannesburg war Kapstadt die gröβte Stadt in Südafrika. Es ist bis heute eines der beliebtesten Reiseziele in Südafrika. Berühmt ist Kapstadt für seinen Hafen und den Tafelberg. Seine markante plateau-förmige Oberfläche dominiert zusammen mit Signal Hill, Lion’s Head und Devil’s Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit unverwechselbar. Es gibt dramatische kulturelle und klimatische Unterschiede in den unterschiedlichen Stadtgebieten, welche durch Schnellstraßen verbunden sind, so dass man innerhalb von 20 Minuten von den Weinfarmen im grünen Constantia Tal zum Strand, dem lebendigen Stadtzentrum oder einem der Armenviertel gelangen kann.

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