Tansania

Währung: Tansania-Schilling
Hauptstadt: Dodoma
Sprache: Swahili
Einwohnerzahl: ca. 41 Mio
Tansania Touren

Klima

Zwischen Mitte Oktober bis Dezember findet die „kleine“ Regenzeit statt und es ist sehr warm bis ca. 27 Grad. Nicht viel später, zwischen Mitte März und Ende Mai findet die „große“ Regenzeit statt und die Temperaturen sind ähnlich, es wird aber zum Mai hin etwas kälter.

Tierwelt

In der Serengeti lohnt es sich, auf Safari zu gehen. Man findet ca. 70 verschiedene gröβere Säugetierarten und ca. 500 verschiedene Vogelarten. Besonders häufig trifft man Gnus, Gazellen, Zebras und Büffel in dieser Region an.

Allgemein

Im östlichen Afrika befindet sich Tansania, umgeben von Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und dem Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Im Osten grenzt Tansania außerdem an den Indischen Ozean. Der Seehafen versorgt auch die anliegenden Binnenstaaten durch Import und Export.

Dodoma ist seit 1996 die Landeshauptstadt. Hier befindet sich der Regierungssitz und das Parlament. Dar Es Salaam war bis zur Unabhängigkeit in 1996 die Haupstadt und ist noch immer das wirtschaftliche Zentrum und der Haupthandelssitz Tansanias.

Tansania liegt nicht weit vom Äquator entfernt etwas südlich und daher ist das Klima sehr warm und sonnig. Durch die viele Sonne und den gleichmäßig verteilten Regen im Winter ist die Landschaft äußerst malerisch und üppig bewachsen und mit unheimlich vielen Tieren belebt. Tansanias Wildtiere sind ein großer Touristenmagnet. Besucher bekommen bei idyllischen Safaris eine enorme Vielfalt an Tierarten zu Gesicht. Zweifelsohne ist der beliebteste Nationalpark der Serengeti Nationalpark, der sich über 14.500 qm erstreckt. Mit seinen weitläufigen Ebenen präsentiert sich die Serengeti in seiner vollen Pracht und Beschaulichkeit.

In Tansania befindet sich außerdem Afrikas höchster Berg, der Kilimandscharo. Es ist außerdem der größte freistehende Berg der Welt und sicherlich auch einer der schönsten. Um diesen Berg zu besteigen sollte man wirklich fit sein. Jedes Jahr reisen Tausende Abenteurer an, die den Berg erklimmen möchten.
Tansania hält einige der schönsten Erlebnisse Afrikas für Sie bereit. Neben den malerischen Ebenen und der Artenvielfalt in der Serengeti und dem beeindruckenden Kilimandscharo werden Sie von der heimischen Kultur der traditionsreichen Völker Afrikas mitgerissen und bekommen die Gelegenheit, ihrer einzigarten Rumba Musik zu lauschen.

Dar es Salaam

Dar es Salaam, vormals Mzizima, bedeutet „Haus des Friedens“ auf Arabisch und ist die gröβte Stadt Tansanias. Mit einer geschätzten Bevölkerung von 2.500.000 ist Dar es Salaam auch die reichste Stadt Tansanias und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Obwohl Dar es Salaam seinen Status als Hauptstadt Mitte der 70er Jahre an Dodoma verlor, ist es bis heute das Regierungszentrum und die Hauptstadt der umliegenden Dar es Salaam Region. Albert Roscher aus Hamburg war 1859 der erste Europäer, der in Mzizima („gesunde Stadt“) landete. Seinen heutigen Namen bekam die Stadt 1866 von Sultan Seyyid Majid von Sansibar. Nach Majids Tod 1870 ging es mit der Stadt zunächst bergab, was sich 1887 wieder umkehrte, als die Deutsche Ost-Afrika Gesellschaft hier eine Station gründete. Dadurch, dass die Deutsche Ost-Afrika Gesellschaft Dar es Salaam zu seinem administrativen Zentrum und zum Handelszentrum machte, wuchs die Stadt stetig und gewann an Bedeutung. Dies wurde im frühen zwanzigsten Jahrhundert noch durch den Bau der Eisenbahn verstärkt. Durch die Nähe zum Äquator und durch den warmen Indischen Ozean herrscht stets ein tropisches Klima in der Stadt, was sich durch das ganzjährige heiβe und humide Wetter bemerkbar macht. Der jährliche Niederschlag liegt bei 1100 mm, und normalerweise gibt es hier zwei Regenzeiten pro Jahr: die „lange Regenzeit“ finden zwischen April und Mai statt und die „kurze Regenzeit“ zwischen Oktober und November.

Arusha

Arusha ist von einigen der berühmtesten Landschaften und National Parks Afrikas umgeben. Die Stadt ist wunderschön am Mount Meru gelegen, am östlichen Rand des Great Rift Valleys. Durch ihre Lage an den Hängen des Mount Meru hat die Stadt stets ein gemäßigtes Klima und liegt in unmittelbarer Nähe der Serengeti, des Ngorongoro Kraters, Lake Manyaras, Olduvai Gorge, Tarangire National Park und dem Kilimandscharo. Arusha hat sogar seinen eigenen Arusha National Park auf dem Mount Meru. Das Haupteinkommen der Region wird aus der Landwirtschaft erzielt, besonders durch Blumen- und Gemüseproduktion. Diese erstklassigen Produkte werden in erster Linie nach Europa verkauft. Kleinere Landwirte wurden stark von der Kaffeekrise der letzten Jahre getroffen, und viele mussten dazu übergehen nur noch für den Eigenbedarf anzubauen. Neben der Landwirtschaft verfügt Arusha auch über verschiedene Fabriken, sowie einer Brauerei, einer Reifenfabrik und einem groβen Pharmahersteller.

Serengeti National Park

Der Serengeti National Park ist besonders für seine grenzüberschreitende Wildtiermigration berühmt. Die Migration ist die gröβte weltweit und eines der 10 natürlichen Reisewunder der Welt. Um den Monat Oktober herum begeben sich ca. 2 Millionen Grasfresser (Antilopen, Gnus etc) von den Hügeln im Norden in die Savannen im Süden und überqueren die Grenze in die Masai Mara, um dem Regen und somit neuen Weideflächen zu folgen. Im April kehren sie dann aus westlicher Richtung zurück in den Norden, wo sie auf dem Weg den Mara Fluss überqueren müssen. Dieses Phänomen wird auch die zyklische Migration genannt. Auf der ca. 800 km langen Reise von Tansania in die Masai Mara Kenias, sterben jährlich allein 250.000 Gnus aufgrund von Verletzungen, Erschöpfung oder durch Raubtiere. In der Serengeti findet man ca. 70 verschiedene gröβere Säugetierarten und ca. 500 verschiedene Vogelarten. Die groβe Vielfalt an Tierarten sind den vielen verschiedenen Lebensräumen zu verdanken, die die Serengeti beherbergt – von Flusswäldern und Sümpfen bis zu Hügeln und Savannen findet man hier alles. Besonders häufig trifft man Gnus, Gazellen, Zebras und Büffel in dieser Region an.

Die Ngorongoro Region ist Teil des Serengeti Ökosystems und grenzt im Nord-Westen an den Serengeti National Park und schlieβt sich an die Savanne der Serengeti im Süden an. Die Savanne erstreckt sich bis in den Norden in den Loliondo Bereich, wo sich die Wildtiere unbegrenzt bewegen können, obwohl das Hirtenvolk der Maasai dieses Gebiet besiedelt. Der Süden und Westen der Serengeti bestehen aus vulkanischem Hochland, und der süd-östliche Ramd des Parks wird vom Great Rift Valley begrenzt, wodurch die Wildtiere nicht in diese Richtung ziehen können.

Sansibar

Sansibar ist ein semi-autonomer Teil der Republik Tansania und umfasst das Sansibar Archipel im Indischen Ozean, das 20-50 km vor der Küste Tansanias liegt. Das Sansibar Gebiet umfasst einige kleinere Inseln und zwei gröβere Inseln: Unguja (die Hauptinsel, die allgemein als Sansibar bekannt ist) und Pemba. Sansibar war einst ein separater Staat mit einer langen arabischen Tradition. 1964 vereinigte sich Sansibar mit dem damaligen Tanganjika und wurde Tansania, wobei Sansibar bis heute noch eine groβe Autonomie innerhalb der Union besitzt. Die Hauptstadt Sansibars auf der Insel Unguja ist Sansibar City, mit seiner historischen Altstadt, die als Stone Town bekannt ist und zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Sansibar ist außerdem die Heimat des extrem gefährdeten Roten Colobus Affen. Das Wort „Sansibar“ kommt aus dem Persischen und bedeutet „Küste der Schwarzen“. Allerdings könnte der Name auch vom Arabischen Zayn Z’al Barr („Schön ist dieses Land“) kommen. Im Volksmund wird Sansibar auch oft die Gewürzinsel genannt, wobei diese Bezeichnung eigentlich den Muluken Inseln in Indonesien vorbehalten ist. Sansibar war die erste Region in Afrika, die 1973 das Farbfernsehen einführte, mit seinem eigenen Fernsehsender TvZ. Erst zwanzig Jahre später erhielt das Festland Tansanias seinen ersten eigenen Fernsehsender.

Außerdem wurde der bekannte Musiker Farrokh Bulsara – besser als Freddy Mercury bekannt –am 5. September 1946 als Sohn indisch-persischer Eltern auf Unguja geboren. Seine Eltern waren bei der damaligen britischen Kolonial Administration angestellt. An der Strandpromenade Sansibars gibt es heute ein Restaurant mit dem Name „Mercury’s“. Im September 2006 vereitelte eine radikale Islamisten Gruppe von der Insel Uamsho die geplante Feier zum Gedenken an Freddy Mercurys 60. Geburtstag, mit der Begründung, dass Mercury durch seinen homosexuellen Lebensstil gegen die islamischen Gesetze verstoβen habe. Obwohl 2004 Homosexualität als strafbar erklärt wurde, ist Sansibar auch heute noch eine beliebtes Urlaubsziel für Homosexuelle, vor allem aus Südafrika.

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